Kurzantwort: Vier Kennzahlen genügen für einen schnellen Überblick über einen Online-Shop oder Marktplatz-Account: Konversionsrate (wie viele Besucher kaufen), durchschnittlicher Bestellwert, Rohertragsmarge (was nach Wareneinsatz bleibt) und Retourenquote. Trag unten deine Zahlen für einen Zeitraum ein und sieh alle vier auf einmal.
| Kennzahl | Formel | Sagt aus |
|---|---|---|
| Konversionsrate | Bestellungen ÷ Besucher × 100 | Wie viele Besucher tatsächlich kaufen |
| Durchschnittlicher Bestellwert (AOV) | Umsatz ÷ Bestellungen | Wie viel ein Kunde im Schnitt pro Bestellung ausgibt |
| Rohertragsmarge | (Umsatz − Wareneinsatz) ÷ Umsatz × 100 | Was nach Einkaufskosten vom Umsatz übrig bleibt, vor Plattform- und Versandkosten |
| Retourenquote | Retournierte ÷ verkaufte Bestellungen × 100 | Wie viele Bestellungen zurückkommen |
Hinweis: Die Rohertragsmarge berücksichtigt hier nur den Wareneinsatz. Plattform- und Zahlungsgebühren fließen gesondert in die Kalkulation ein, siehe Gebührenrechner.
Für die meisten kleinen Online-Händler reicht ein monatlicher Blick. Bei starkem saisonalem Geschäft (z. B. Weihnachtsgeschäft) oder nach größeren Preis- oder Sortimentsänderungen lohnt sich ein wöchentlicher Check, um Trends früh zu erkennen.
Marktplätze wie Amazon (Seller Central) und eBay (Verkäufer-Cockpit) zeigen Seitenaufrufe und Besucherzahlen in ihren eigenen Statistiken an. Bei einem eigenen Shop liefert die Shop-Software (z. B. Shopify, Shopware) diese Zahl im Bestellbereich, ganz ohne zusätzliche Analyse-Skripte von Drittanbietern.
Je nach Branche und Kanal liegen viele Online-Shops zwischen 1 und 3 Prozent. Marktplatz-Listings mit guter Produktdaten-Qualität (siehe Produktdaten-Checkliste) erreichen oft höhere Werte als vergleichbare Angebote mit lückenhaften Angaben.
Nein, sie ist nur ein erster Baustein. Für die vollständige Kalkulation pro Produkt gehören auch Plattformgebühren, Zahlungsgebühren, Versand- und Verpackungskosten sowie die Retourenquote dazu – das leistet die Excel-Vorlage mit allen Posten in einer Tabelle.
Alle Kennzahlen pro Produkt und Monat festhalten – die Excel-Vorlage zur Preiskalkulation enthält Tabellenblätter für Einzelkalkulation, Sortimentsübersicht, Marktplatz-Vergleich und Retourenauswertung.
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